GMV bringt in Kooperation mit DLR und ESA entscheidende Technologien und operationelles Fachwissen in die Artemis II Mission ein. So hat GMV an ingenieurtechnischen Aktivitäten, u.a. der Definition der Missionsanforderungen für Bodensysteme beim DLR mitgewirkt.
Zu den wichtigsten Beiträgen von GMV für die ESA im Rahmen von Artemis II zählt auch die Entwicklung des “Mission Anomaly Management Tools”. Dieses kritische System wird potenzielle Zwischenfälle während des Missionsbetriebs melden, analysieren und klären. Die Fähigkeit dieses Tools ist essenziell, um die Sicherheit und den kontinuierlichen Ablauf der Mission zu gewährleisten. Es basiert auf der umfangreichen Erfahrung von GMV bei der Entwicklung von operativen Support-Lösungen für die bemannte Raumfahrt und komplexe Raumfahrtmissionen.
Darüber hinaus trainierte das GMV-Schulungsteam im Rahmen des ALTEC-TLO-Vertrags für die ESA vor Ort in Houston die Astronauten im Umgang mit “EveryWear”. Diese Anwendung dient dazu, Ernährung und medizinische Aufnahme zu überwachen, Fragebögen zu verwalten und medizinische Kommunikation während der Mission zu ermöglichen. Das System liefert den Bodenteams wertvolle Einblicke, um das Wohlbefinden der Astronauten während des Fluges optimal zu unterstützen.
GMV-Experten werden zudem Teil des Bodenkontrollteams sein und während Artemis II Echtzeit-Unterstützung leisten. Dieses Engagement unterstreicht die zentrale Rolle, die europäisches – insbesondere deutsches – Know-how im Rahmen von NASAs Mond-Rückkehrprogramm spielt, und betont die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit für den Fortschritt der bemannten Raumfahrt.
„Artemis II ist ein bedeutender Meilenstein für die bemannte Raumfahrt. Durch unsere Zusammenarbeit mit ESA und DLR bringt GMV bewährte operationelle Expertise und zuverlässige Ingenieurslösungen ein, die die Missionsvorbereitung und den Echtzeitbetrieb unterstützen“, sagt Misbahur Rehman Saad, Bereichsleiter für Engineering Operations Services for Human Space Flight bei GMV.
Quelle: Pressebriefing GMV