SpaceTech und ESA: Vertragsschluss für das LISA-Lasersystem

STI Logo
© STI SpaceTech

Die SpaceTech GmbH und die Europäische Weltraumorganisation (ESA) haben in Immenstaad den Vertrag für das LISA-Lasersystem (LLS) unterzeichnet, eine Schlüsselkomponente der künftigen ESA-Mission LISA (Laser Interferometer Space Antenna). Die feierliche Unterzeichnung markiert mit dem mit 180 Millionen Euro größten Einzelvertrag in der Unternehmensgeschichte einen wichtigen Meilenstein für SpaceTech, die deutsche und europäische Raumfahrtbranche sowie die internationale Forschung auf dem Gebiet der Gravitationswellen.
LISA wird die erste Weltraummission sein, die Gravitationswellen im niederfrequenten Bereich aus dem All messen kann. Mithilfe von drei Satelliten, die in einem Abstand von Millionen Kilometern voneinander fliegen, soll die Mission bislang unerreichbare Einblicke in Ursprung und Entwicklung des Universums ermöglichen. Das LISA-Lasersystem ist eine der zentralen technologischen Komponenten der Mission und ermöglicht hochpräzise Abstandsmessungen zwischen den Satelliten.

„Mit diesem Vertrag übernimmt SpaceTech eine neue Rolle in der Raumfahrtindustrie: die eines Instrumenten-Prime für anspruchsvollste Satellitenmissionen“, erklärt Wolfgang Pitz, Geschäftsführer der SpaceTech GmbH. Die Beteiligung des Unternehmens am LISA-Programm unterstreicht seine langjährige Expertise im Bereich hochpräziser Raumfahrtsysteme und stärkt Deutschlands Position im europäischen Raumfahrtsektor.

Mit dem Start der Arbeiten am LISA-Lasersystem beginnt nun die nächste Entwicklungsphase für ein zentrales Instrument einer Mission, die unser Verständnis des Universums grundlegend erweitern soll. Zugleich zeigt das Projekt die Stärke der europäischen Zusammenarbeit zwischen Raumfahrtagenturen, Forschungseinrichtungen und Industriepartnern.

 

Quelle u.a.: https://spacetech-i.com/news/news-details/spacetech-and-esa-sign-contract-for-the-lisa-laser-system